Quentin
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ich bin "Quentin vom grauen
Brunnen", geboren am 25.09.2004 und wenn ich groß bin, möchte
ich Therapie- und Behindertenbegleithund werden. Durch Zufall
hat meine neue Besitzerin erfahren, dass mein Bruder und ich
noch ein Zuhause suchten und als ich sie dann das erste Mal
gesehen habe, fand ich sie gar nicht so übel. Jedenfalls habe
ich mich irgendwie zu ihr hingezogen gefühlt, was wohl auf
Gegenseitigkeit beruhte. Tja, nach elf schönen Wochen im Kreise
meiner Familie zog ich dann nach Kropp. Zugegeben, im Auto habe
ich etwas geweint, bin dann aber darüber eingenickt. Nachdem wir
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Tja, ich
habe noch viel zu lernen aber ich habe ja auch noch viel
Zeit. Frauchen nimmt mich immer mit, wenn es etwas Interessantes
zu sehen gibt. Inzwischen darf ich sie auch in Kropp regelmäßig
zu Aldi und Lidl begleiten. Dann |
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Für mich ist das Leben sehr spannend, aufregend und schön und ich werde bestimmt mal ein guter Therapie- und Behindertenbegleithund. Ich freue mich schon auf die nächsten Seminare. Dann kann ich zusammen mit den anderen Hunden tolle Übungen und Ausflüge machen, das macht in einer Gruppe einfach viel mehr Spaß. |
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Inzwischen bin ich ausgebildeter Therapie- und Behindertenbegleithund, genauer gesagt, seit dem 14. November 2005. Im Mai 2006 habe ich dann auch die Begleit- und Verkehrshundeprüfung beim IRJGV in Heide erfolgreich bestanden. Am 11.02.2007 habe ich bei der Super-German-Classic-Show in Kellinghusen ein V1 für meinen Körperbau, meine Ausstrahlung, mein Wesen und mein Verhalten bekommen. Das war's dann aber auch mit Ausstellungen. Mein Frauchen und ich konzentrieren sich jetzt auf die wesentliche Dinge im Leben und das ist der Besuchsdienst und die Arbeit mit Kindern, Jugendlich und Erwachsenen.
Am 03. Februar 2005 sind Frauchen und ich von einigen Therapeuten des Diakoniewerkes Kropp eingeladen worden, uns und unsere Einsätze vorzustellen. Das war spannend. Anscheinend haben wir uns gut vorgestellt, denn schon am 03. März kam der Anruf, dass es losgehen kann. Regelmäßiger ehrenamtlicher Einsatz im Diakoniewerk im Haus Bethlehem. Es ist einfach toll, wie die Bewohner sich freuen, wenn sie mit mir spielen können, mich streicheln und natürlich mit Leckerli füttern dürfen. Bis heute bin ich regelmäßig in diesem Haus, gehe mit einem Bewohner spazieren und spiele mit denen, die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind. Seit einiger Zeit ist auch Gina ab und zu mit im Einsatz. Ein weiteres Haus ist im Laufe der Zeit dazu gekommen, dort sind die Bewohner keine Bewohner, sondern G��ste, die den Tag dort verbringen, ansonsten aber bei ihren Familien leben. Hier spiele ich im sog. "Stuhlkreis" viele lustige und spannende Spiele. Ich habe auch schon eine junge Frau, die einen Schlaganfall hatte, regelmäßig besucht und mich mit ihr beschäftigt. Das war anstrengend und schön zugleich. Ich bin für viele Tätigkeiten offen, nur Aufdringlichkeiten und große Unruhe mag ich nicht, da kann ich mich nicht konzentrieren.
Toll finde ich es auch, wenn Menschen mit einem Handicap zu uns nach Hause kommen und mit dem Gedanken spielen, sich einen Hund zu kaufen. Nachdem ich dann vorgestellt wurde und wir uns kennen gelernt haben, gehe ich dann mit denen Spazieren, spiele mit den Kindern und zeige ihnen so, wie aufwändig es ist, neben einem Kind im Rollstuhl auch noch einen Hund zu erziehen und zu versorgen. Auch versuche ich, Kindern die Angst vor Hunden zu nehmen. Ich bin echt ganz vorsichtig und bedränge auch niemanden. Meistens spielen wir nach kurzer Eingewöhnung schon gemeinsam mit dem Ball, den ich auch immer brav wieder zurück bringe.
Ja, mein Leben ist schön, ich begleite mein Frauchen viel und helfe ihr im Haushalt. So räume ich den Trockner aus, reiche Wäscheklammern, schließe Türen und Schubladen, hebe sämtliche Gegenstände auf und lege sie ihr in den Schoß oder in die Hand, ich ziehe die Betten ab, helfe im Garten und bringe ihr die Hausschuhe. Dafür spielt Frauchen viel mit mir, z. B. Frisbee, Fußball, Kopfball, Kopfarbeit, Suchspiele...
Ich hoffe auf viele schöne, lustige und gesunde Jahre. |


endlich
angekommen waren, musste ich erst mal meine Blase entleeren -
natürlich in einem Grünstreifen. Frauchen hat mich dafür auch
gelobt und irgendwas gesagt aber das habe ich damals noch nicht
ganz verstanden. So, dann mal rein in die gute Stube. Alles neue
Gerüche und irgendwie roch es auch nach Hund. Vielleicht ein
Spielkamerad? Denkste, eine alte, mürrische und unfreundliche
Hündin kam mir entgegen. Na, Klasse! Und dann noch der Typ der
mich mit tiefer Stimme begrüßte - bloß weg hier...

Inzwischen
gehen wir auch noch in eine andere Hausgemeinschaft. Da sind die
Bewohner schon etwas unruhiger und wir besuchen die Personen
einzeln. Bei vier Personen gehen wir auch in die Zimmer, wir
klopfen an und fragen. ob wir reinkommen dürfen. Bis jetzt haben
uns alle eingeladen, einzutreten. Dann habe ich mir das Zimmer
angesehen und mich verwöhnen lassen, während Frauchen mit den
Leuten gesprochen hat. Auch in dieser Hausgemeinschaft bekomme
ich meine Leckerlis aber es ist schon ein anderer Einsatz.
kaufen wir zusammen ein und die Menschen sind echt nett zu mir.
Am schönsten ist es aber, wenn ich andere Hunde treffe und wir
miteinander rumtoben können. Ich bin schon mit einem Pony und
einer Ziege zusammen im Wald spazieren gegangen, das war auch
spannend. Was ich persönlich ein wenig langweilig finde, sind
Gehorsamkeitsübungen und Fuß gehen. Ich passe auch gerne auf die
Babys von Frauchen's Schwester auf. Gut, sie wissen noch nicht,
dass sie den Ball, den ich ihnen hinlege, wieder wegwerfen
sollen, sie wissen auch nicht, dass eine Hundenase empfindlich
auf Kneifen reagiert, dass am Fell ziehen weh tut... aber sie
sind ja auch noch klein. Und wenn sie größer sind, spielen wir
bestimmt zusammen Fußball und haben viel Spaß.